Dein Körper trägt deine gesamte Lebensgeschichte…

…die glücklichen Momente, die transformativen Momente, die überfordernden Momente. Alle Momente. Auch die, an die sich dein Kopf nicht erinnern kann.

Deine Geschichte ist spürbar in deinem Atem, in deiner Körperhaltung, in der Art wie du dich bewegst, in der Anspannung deiner Muskulatur und Bindegewebes, in deiner Stimme, in deinem Nervensystem, in deiner Beziehung zu deinem Körper und wie du Beziehungen mit anderen Menschen lebst.  

Du kannst deine Geschichte nicht umschreiben. Doch du kannst darauf einwirken, dass deine Geschichte weder deine Gegenwart noch deine Zukunft diktiert.

Wer arbeitet mit mir?

Die meisten Frauen, die ihren Weg zu mir finden, haben bereits Therapieerfahrung, kennen sich kognitiv dadurch sehr gut aber die erwünschten Veränderungen stellen sich nicht ein. Alle Frauen, die ihren Weg zu mir finden, tragen Verletzungen in sich, die aus Beziehungen stammen. Diese Verletzungen hindern sie daran, ihr Leben so zu gestalten, wie sie das möchten. Alle Frauen, die zu mir kommen, verlieren die Anbindung an sich selbst in bestimmten Momenten und wünschen sich, in einen dauerhaften, tiefen Kontakt mit sich selbst zu kommen. 

“Eine Psychologie, die es versäumt, das spirituelle Wesen im Zentrum der femininen Psyche zu kontaktieren, muss als gescheitert betrachtet werden, denn sie versagt ihre Hilfe nicht nur der einzelnen Frau jetzt und hier, sondern auch den Töchtern der heutigen Frauen und allen zukünftigen Nachkommen des weiblichen Geschlechts.”

Clarissa Pinkola Estes

Mein Therapieansatz

Mein Therapieansatz sieht dich in erster Linie als Mensch. Ein Mensch in einem Frauenkörper, eingebettet in sozialen Strukturen, die nicht unbedingt frauenkörperbejahend sind. In der Arbeit mit dir berücksichtige ich auch, dass Frauen durch verschiedene Lebensphasen gehen und diese mit Schwellenerfahrungen verbunden sind, die oft keinen adequaten emotionalen Raum in der Gesellschaft erhalten. Der Menstruationszyklus bekommt einen besonderen Platz in meinem Therapieansatz, da er die weibliche Psyche stark beeinflusst.

Wichtige Inhalte meiner Arbeit

Kopf-Körper Verbindung

Die somatische Psychologie hat zur Grundlage, dass Kopf und Körper miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen. Das Denken wird also von Empfindungen und Gefühlen beeinflusst und emotionale Stimmungen wiederrum vom Denken. In meiner Arbeit haben beide Aspekte Kopf und Körper ihren Platz, allerdings geschieht die Prozessarbeit immer auf körperlicher Ebene. Dieser Ansatz wird als bottom-up, also von unten nach oben, beschrieben statt top-down (von Kopf zu Körper), wie es in den meisten Therapieansätzen gängig ist.   

Geschwindigkeit

Der Körper ist viel langsamer als der Kopf. Um tatsächlich dem Körper zuhören zu können, ist es daher wichtig, langsamer zu werden. Auch um das zu spüren, was gut tut, ist es notwendig langsam vorzugehen. Entschleunigung und Langsamkeit ist deshalb ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit.

 

Bewegung

Bewegung ist eine wichtige Sprache des Körpers. Bewegung ist verknüpft mit emotionalen Stimmungen und abgespeicherten Erinnerungen und geschieht die ganze Zeit unbewusst. Der Atem ist z.B. eine Bewegung des Körpers. Gerade für die Integration von Trauma ist es wichtig, unterbrochene Bewegung zu vervollständigen. Beispiel: ein unausgesprochenes Nein hinterlässt eine nicht getätigte Bewegung im Körper. Unbewusste Bewegung bewusst zu machen und diese neugierig zu erforschen ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit und der Tanz/Bewegungstherapie. 

Zyklus

Der Zyklus bzw. der Hormonhaushalt hat einen großen Einfluss auf die emotionale Stimmung und das körperliche Wohlbefinden. Mitunter zeigt der Zyklus auch nicht integrierte Traumaerfahrungen über wiederkehrende Muster und/oder Schmerzen. Deswegen ist der Zyklus ein aktiver Teil des therapeutischen Prozesses und dient sehr oft als unterstützende Ressource.  

Sicherheit

Menschen brauchen Sicherheit. Diese Sicherheit ist über den Körper abgespeichert. Doch oft ist genau dieses Sicherheitsgefühl einengend und der Grund, warum Menschen zur Therapie kommen. Sie möchten ein neues Gefühl von Sicherheit und dadurch mehr Möglichkeiten in ihrem Sein.
Beispiel: Sicherheit heißt, keine intimen Beziehungen einzugehen. Wunsch: Offen zu sein für intime Beziehungen.
Der Fokus meiner Arbeit liegt deshalb auf: was fühlt sich im Moment sicher an?

 

Nervensystemregulierung

Das Nervensystem ist verknüpft mit dem persönlichen Sicherheitsgefühl und navigiert Stress. Die Regulierung des Nervensystems hilft, um alte Stressmuster zu integrieren und ein neues Gefühl von Sicherheit im Körper zu etablieren. Dies ist besonders wichtig für die Integration von Trauma sowie bewusste Entspannung und Genuss erleben zu können.

Genuss

Der menschlische Fokus liegt oft auf dem, was nicht funktioniert, was weh tut oder weg soll oder anders sein soll. Dem Körper Zeit zu schenken, um zu spüren, was der Körper braucht, um sich besser oder angenehmer zu fühlen, ist eine essentielle Ausrichtung in meiner Arbeit. Durch die Veränderung auf das, was gut tut, kann sich die Nervensystemregulierung verändern und automatisch mehr Erdung, Entspannung und Verbundenheit entstehen. Es kann auch schwierige Prozess leichter machen. 

 

 

Schossraum

Das Becken ist eines der wichtigsten Körperstellen des Frauseins, hält viele Tabus und vor allem Trauma. Sich dem Becken sanft anzunähern und wieder als bewusst, fühlbare Körperstelle zu entwicklen ist besonders wichtig für ein Gefühl von Erdung, Zugehörigkeit und Grenzen im therapeutischen Prozess. Deswegen spielt das weibliche Becken eine wichtige Rolle, nicht nur wenn es um das Thema Sexualität geht. 

Dein Leben und Frausein bewusst zu gestalten, heißt das zu integrieren, was für dich zu viel, zu schnell, zu früh, zu schmerzhaft und/oder zu wenig für zu lange war.

Für die Integration braucht es deinen Körper. Denn dein Körper erinnert sich an die Momente in deinem Leben, die zu herausfordernd waren während der Kopf sich oft Geschichten zurecht überlegt. Dein Körper ist das Portal über das du einen direkten Zugang zu dir findest, zu deiner Wahrheit, abgespeichert in deinen Körperempfindungen.

Tiefgreifende Veränderung kann erst geschehen, wenn du dich sicher genug dafür fühlst in deinem Körper. Es ist ein Prozess, der dich aus Unverbundenheit, Angst, Stress und Überforderung in Verbindung mit dir selbst bringt und dir die Kapazität gibt, herauszufinden, wer du bist als Mensch und Frau und wie du dein Leben und deine Beziehungen eigentlich leben willst.

Was Klientinnen über die Zusammenarbeit sagen

Ich habe in unseren 1:1 Sessions erlebt, wie Dörte mich dabei gehalten und unterstützt hat, mich einigen meiner tiefsten und schmerzhaftesten Wunden liebevoll zuzuwenden. Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass therapeutische Unterstützung einen so nachhaltigen Genesungs-& Wandlungsprozess bewirkt hat. Für mich ist deine Arbeit wahre HeilKUNST.

Laura


Weibliches Embodiment ist für mich immer noch nach den vielen Jahren der Ausrichtung an Performance und Disziplin ein Stück Neuland. Ich arbeite mit Dörte 1:1 und kann nur staunen zu welchen Orten meines Selbst sie mich begleitet. Orte mit einem ungeahnten Spektrum an Intensität und Emotion, voller Freude, voller Traurigkeit, voller Leben. Dörte ist eine Meisterin.


Iris

Ich habe in der Intimität Stück für Stück in ein ganz neues Vertrauen und Fallenlassen mit meinem Partner gefunden, bin gleichzeitig immer wieder und immer häufiger in der Tigerenergie und in der Kraft, kann meine Angst besser und liebevoller halten und dann plötzlich all die Lust und Freude und Verspieltheit in meinem Körper spüren! Es ist natürlich nicht immer einfach, aber irgendwie hat sich ein Grundwandel vollzogen und ich bin immer wieder so dankbar für unsere Sitzungen und für die Ressourcen, die ich daraus mitgenommen habe und die mich jetzt im Alltag begleiten.


Alissa

Unsere Sitzungen und der Business und Beckenkurs haben bei mir viel bewegt. Vor allem bin ich sehr klar geworden, dass ich Veränderung will und besonders, dass sie möglich ist. Mir sind Bereiche meiner inneren Grenzen wichtig geworden, die ich vorher gar nicht gespürt habe.

Und es ist irre, was das mit dem Familiensystem macht. Es färbt auch auf meinen Mann ab. Er stellt sich gerade seinen eigenen Ängsten und er initiiert berufliche Veränderungen für sich, die für uns alle zeitlichen Raum und Entlastung bringen…

Von Herzen DANKE für deine Arbeit!!

Helena

Über mich

Trauma gab mir dir Wahl, mein Leben unerfüllt mit unsichtbaren Fesseln und emotionalen Schmerzen zu leben oder mich mutig aufzumachen, um mich und das Leben voll und ganz zu erfahren. Trauma war meine Initiierung in das Mysterium Leben und meine Verletzlichkeit und Handlungskraft. Trauma war und ist meine Lehrerin für ein Leben in Verbundenheit, emotionaler Sicherheit und Lebendigkeit.

Ich kann mich noch sehr gut an den Moment erinnern als mir bewusst wurde, dass ich in meinem Körper bin und gleichzeitig mir Tränen über die Wangen liefen vor lauter Trauer, dass ich mich jahrzehntelang nicht wirklich gespürt habe.

Aus diesem Moment entstand ein Studium in Somatischer Psychologie, sensormotorischer Traumatherapie, Tanz/Bewegungstherapie, eine beständige, bewusste Bewegungspraxis und später Zyklus Coaching.

Während ich für drei Monate alleine durch die atemberaubend schöne und weite Landschaft Nordamerikas reiste, habe ich den Ruf, speziell Frauen auf ihrem Weg zurück in ihren Körper begleiten, gehört. Diesen Ruf anzunehmen war eine große Ver-

antwortung, denn es bedeutete, meine eigenen Verletzungen und die meiner Ahnenlinie zu heilen. Aus dem Versprechen mir selbst gegenüber und allen Frauen, aus deren Mitte ich entsprungen bin, wuchs eine tiefe Verbindung und Passion zum Frausein.

Nach fast zwei Jahrzehnten des bewussten Weges aus Stagnation, Selbstsabotage und Unverbundenheit blicke ich zurück und kann sagen: ich hatte keine Ahnung, dass sich Leben so wunderschön anfühlen kann.

Ich hatte das große Privileg, dass mein berufliches Sein von wahren Trailblazer-Frauen geformt wurde: Pat Ogden, Gabrielle Roth, Ateeka, Melissa Michaels, Alexandra Pope, Angela Farmer, Anna Halprin…

Werdegang

2018 – 2025.  Herstellung und Veröffentlichung eines Zyklus Journals
2019               Ausbildung Zyklus Coachin, Red School 
seit 2016       in eigener Praxis als somatische Psychotherapeutin
2015 – 2018   tanztherapeutische Bewegungsgruppen für Frauen mit Komplextrauma-Erfahrung und              
                      sexualisierter Gewalt-Erfahrung
2015 – 2017    tanztherapeutische Projektarbeit mit Jugendlichen, Flüchtlingen und Senioren
2014              Veröffentlichung des Artikels “Bridging past and present: Embodied intergenerational
                      trauma and the implications for dance/movement therapy” in dem Body, Movement and
                      Dance Therapy Journal
2012 – 2014    therapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im amerikanischen
                      Gesundheitssystem und Schulen
2011 – 2014    Studium in somatischer Psychologie, Tanz/Bewegungstherapie, sensormotischer
                      Traumatherapie

Wie du mit mir arbeiten kannst

Die Zusammenarbeit beginnt mit einem Kennlerngespräch, in dem du mir schilderst, was dich herausfordert und welche Veränderung du dir wünschst. Ich stelle dir Fragen, um einen genauen Eindruck von dir zu erhalten und du kannst mir Fragen zu meiner Arbeitsweise stellen. In diesem Kennlerngespräch geht es hauptsächlich darum zu klären, ob die Zusammenarbeit für dich und mich passt.

Wenn es ein Ja auf beiden Seiten gibt, beginnt der therapeutische Prozess. Wie viel Sitzungen und in welchem Abstand besprechen wir zusammen.

Die Einzelsitzung kostet 110€ und wird per Rechnung bezahlt. Das Kennlerngespräch sowie Sitzungen finden über Zoom statt.

Du wünschst dir ein Kennlerngespräch, in dem wir klären, was dich am besten unterstützt und ob sich die Zusammenarbeit stimmig für uns beide anfühlt?

 

Schreib mir eine kurze Nachricht um was es geht und wie du zeitlich zur Verfügung stehst.

14 + 15 =

Die weiblich-zentrierte, somatische Psychotherapie begleitet dich aus Trauma in deine Kraft und geht dabei auf deinen ganz individuellen, weiblichen Körper ein.