Online Embodiment Gruppe
Oktober – Dezember 2026

 

Diese Embodiment Gruppe beschäftigt sich mit dem Thema Überlebens- und Schutzstrategien, Rollen und Masken und einem neuen Gefühl von Verbindung zu dir und dem Menschen hinter der Maske. 

Denke für einen Moment zurück – wie musstest du in deiner Kindheit sein, um dich geliebt, verstanden, gesehen und geborgen zu fühlen?

Welche Rolle musstest du einnehmen?

Die Starke, die immer für alle da ist und alles schafft ohne Hilfe. Du bist niemanden zur Last gefallen und warst schon immer sehr selbstständig.

Oder

Die Nette, Verständnisvolle, immer mit einem Lächeln im Gesicht, die nie Bedürfnisse einfordert und Ja sagt, obwohl sie eigentlich Nein sagen möchte, was sie aber erst viel später bemerkt.

Oder

Die Unsichtbare, die sich fragt, warum sie nie gesehen wird von Menschen und ihre Meinung immer wieder runterschluckt, um niemanden zu verletzen und später wütend über sich selber ist.

   Oder…

 

All diese Rollen, die sich in dir entwickelt haben, um Zugehörigkeit und Liebe zu empfinden, sind nicht DU. Sie sind Rollen, die bis heute bestimmen wie sich dein Leben anfühlt, wie du dich selbst wahrnehmen kannst, welches Bild du von dir selbst hast, wie sich Beziehungen zu anderen Menschen anfühlen, wie du für dich selbst einstehen kannst.

In dieser Embodiment Gruppe entdeckst du

– spezifische Rollen und Überlebensstrategien wie Kontrolle, Leistung, Anpassung oder Rückzug, die du angenommen hast
– Geschichten, die du dir selbst über dich erzählst, entstanden aus einem Gefühl von nicht zu genügen
– wie diese Überlebensstrategien und Geschichten in deinem Körper leben
– eine neue Verbindung zu dir selbst mit Mitgefühl für deine Geschichte statt Scham
– einige ganz wunderbaren Seiten an dir, die du in deiner Kindheit verstecken musstest

Für mich war die Embodiment Gruppe ein Date mit mir selbst, gehalten in einer Gruppe. Nach jedem Treffen hatte ich weniger Worte im Kopf, weniger Druck im Körper und habe besser und tiefer geschlafen. Bemerkenswerter Weise auch dann, wenn Unangenehmes hoch gekommen ist und verarbeitet werden wollte.

Während des Kurses und auch jetzt danach, habe ich immer wieder kleine Momente, in denen etwas in mir langsamer wird, ich wieder in mich hinein „plumpse“: Die Gedanken werden langsamer und weniger penetrant, ich nehme mich und meine direkte Umgebung bewusster wahr.

Besonders markant waren für mich die Sessions zur Wut und Angst. Ich hatte keine Ahnung, wie oft ich wütend bin! Aber auch nicht, wie oft ich Angst habe und alles versuche, sie umzugehen, ohne es überhaupt zu bemerken. Es hat Spaß gemacht und war aufwühlend, sich gemeinsam in der Gruppe mit ihnen zu beschäftigen. Dabei hast du, Dörte, einen wirklich wunderschönen, sehr einfühlsamen und klaren Raum geschaffen, in dem mein Körper fühlen konnte, es ist nur ein Gefühl, ich lebe weiter. Das macht es für mich leichter, zu spüren, was mir wichtig ist, etwas mutiger zu sein und mich zu freuen.

Es hat mich sehr entspannt, dass ich hier nichts „können“ muss. Dass es nicht darum geht, etwas Besonderes zu fühlen oder berichten zu haben. Es ist eine tolle Balance zwischen einem ehrlichen Raum zum Teilen, in dem aber nicht geredet werden muss oder zu viel geredet wird.

Helena

Erstmal ein ziemlich dickes Danke für die 7 Wochen in denen ich reichlich Selbsterkenntnisse erhalten habe. Du hast es wunderbar geschafft den Raum für uns und unsere Anliegen jederzeit gut zu halten. Erst war ich skeptisch, ob das online überhaupt möglich ist, aber nach der ersten Einheit mit dir und der Gruppe hatte ich keine Zweifel mehr. Ich liebe es  Deiner Stimme zu lauschen, deine Bewegungsaufträge so sanft aber doch sehr klar,  entspannen mich und geben mir tiefreichende und wunderbare Impulse für meinen Alltag.
Auch wenn ich merke, dass meine Gedanken nicht immer wirklich sortiert waren und es mir schwer fällt meine Gefühle in Worte zu packen  ( glaub mir das war meine größte Herausforderung und du hast mich jedesmal mit Deiner Fragestellung überrascht) ist wirklich auf sehr tiefgreifender Ebene bei mir  viel passiert . Du hast es mit deiner Arbeit geschafft mir neue Wahlmöglichkeiten aufzuzeigen  und damit habe ich neue Kapazitäten freigeschalten. Mein Nervensystem hat sich in der Zeit  neu reguliert und tut es noch .    Und den größten Benefit will ich Dir auch noch verraten. Seit dieser 6ten Stunde schlafe ich jede Nacht komplett durch!!!!!!!

Yvonne

Mich wirklich frei vor der Kamera zu bewegen war nicht immer leicht. Das Teilen in der Gruppe fand ich auch herausfordernd, ich hab in mir viel Druck gespürt, die richtigen Worte zu finden, nichts zu vergessen und auch nicht zu viel Raum einzunehmen.

Und gleichzeitig habe ich in dieser Gruppe gelernt, in mich hineinzuspüren, meinen Gefühlen mehr über Empfindungen statt über Denken zu begegnen. Mich fragen, was ich gerade brauche und meinem Körper kleine liebevolle Bewegungen/Berührungen zu schenken! Und mich immer wieder im Raum zu orientieren (Boden, Wände, Licht, Straße, Baum, Stadt, Kontinent …).

Alissa

Gefühle fühlen ist für mich eine große Herausforderung. Und im Kurs bei Dörte habe ich mich liebevoll gehalten & behütet gefühlt, sodass ich mich tatsächlich sicher genug gefühlt habe, auch sehr intensive Gefühle zu fühlen. Mehr brauchte ich damit nicht machen – sie nur fühlen. Und das hat sich mit Dörtes Hilfe sicher & sehr wohlig angefühlt. Und genau aus diesem Grund möchte ich unbedingt mit diesem Kurs in eine tiefere Runde einsteigen :)

Laura

Überlebensstrategien sind im Körper gespeichert und können auch nur über den Körper integriert werden. Verstehen von Überlebensstrategien kann hilfreich sein, führt allerdings nicht zur Veränderung. Deshalb vertiefst du über 6 Wochen deine Verbindung zu deinem Körper und lernst die Sprache deines Körpers kennen, um dir selbst immer mehr zu vertrauen und dich sicher zu fühlen indem du spüren kannst, was du fühlst, denkst, brauchst.

Du lernst deine mobilisierende Kraft zu aktivieren, wenn du sie benötigst und in anderen Situationen innerlich ruhig und langsamer werden zu können.

Du erfährst, wie dich dein Körper durchs Leben trägt und wie du eine behutsamere Beziehung mit deinem Körper oder auch bestimmten Körperstellen aufbauen kannst, um dir selbst verständnisvoller begegnen zu können.

Sich selbst über den Körper zu erfahren, kann Angst machen. Präsent zu sein mit dem Körper kann am Anfang anstrengend sein. Sich auszudrücken über den Körper und gesehen zu werden, kann verletzlich sein.

Damit nichts davon überfordernd wird, ist der Kurs in einem langsamen Tempo aufgebaut und richtet sich immer nach der Gruppe. Jeder Kurs ist daher an die Gruppe angepasst und inhaltlich und im Tempo etwas unterschiedlich..

Der rote Faden in der Embodiment Gruppe ist ein spielerisches Sein, ein kreatives Ausprobieren und ein So sein können, wie du bist.

 

Ablauf der Embodiment Gruppe

In jedem Treffen gibt es Zeit für Austausch und Fragen. Der Inhalt der Gruppe ergibt sich aus den Bedürfnissen und Herausforderungen der Teilnehmerinnen.

Ein wichtiger Bestandteil ist die somatische Erforschung deiner Körperintelligenz und die kreative Integrierung von dem, was du über dich lernst. Du wirst über 6 Wochen durch einen Prozess begleitet, der dir zeigt wie du mit Hilfe von Atem, Bewegung, Selbstberührung und deiner Kreativität einen leichteren Zugang zu deiner inneren Welt erhältst und dadurch stimmige Entscheidungen für dich treffen kannst und besser auf deine Bedürfnisse eingehen sowie Bedürfnisse anderer Menschen stimmig vereinbaren kannst.

Teilnahme an der Embodiment Gruppe

Du brauchst keine Vorkenntnisse für die Teilnahme an der Gruppe. Voraussetzungen für die Gruppe sind Neugier und die Bereitschaft, dich kennenzulernen auf vielleicht ganz neue, ungewohnte Weise. Eine andere Voraussetzung ist, dass du eine Kamera hast, die du benutzen möchtest, um aktiv an der Gruppe teilzunehmen. Aktiv heißt nicht, dass du aktiv deine Stimme benutzt sondern präsent in der Gruppe bist und nur sprichst, wenn du das möchtest.

Es ist auch wichtig, dass du dir Raum für diese Erfahrung in deinem Alltag schaffst und möglichst zu jedem Treffen live dabei sein kannst.

Was bedeutet kreative Integrierung? Malen, schreiben, Collagen, bewegen, tönen…alles was dein Herz begehrt, um dich auszudrücken.

Der somatische Prozess ist tatsächlich ein Prozess und keine aneinander gereihten Nervensystem-regulierungs- oder Embodimentübungen. In dem Prozess bewegen wir uns manchmal sehr langsam und manchmal schneller und kraftvoller. Es gibt Momente der Stille, des Spürens und des Seins. Und es gibt Momente des Miteinanders. Es ist freie Bewegung, die sich intuitiv aus deinem Körper entwickelt und die dir Einsichten in die Geschichte deines Körpers schenken kann sowie ganz neue Impulse deine Kraft zu leben. Natürlich gibt es auch einen Teil, in dem wir Fragen und Anliegen besprechen.

Jede Teilnahmerin macht ihre ganz eigene Erfahrung in dieser Gruppe und nimmt für sich das mit, was sie gerade am meisten für ihr Leben und ihre persönliche Entwicklung braucht. Es ist kein Kurs, in dem es etwas zu erreichen gilt sondern eher das mit sich Sein geübt wird.

Anmeldung für die Embodiment Gruppe

Die Embodiment Gruppe findet immer dienstags vom 27.10.26 – 01.12.26 (insgesamt 6 Wochen) von 19 – 20:30 Uhr via Zoom statt. Die Treffen werden aufgezeichnet, eine aktive Teilnahme ist allerdings empfehlenswert.

Die Kursgebühr beträgt 290€ und kann in 2 Raten a 145€ bezahlt werden.

Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Frauen beschränkt.

Bei Interesse wird dir ein Fragebogen zugesandt, um einschätzen zu können, ob die Gruppe gut zu deinen momentanen Bedürfnissen und deinen Lebensrhythmus passt. 

Über die Gruppenleiterin

Dörte’s Passion ist es, die Weisheit des Körper wieder spürbar zu machen, um die Kraft und die Kreativität, die jede Frau in sich trägt, auf authentische Art und Weise in ihre Beziehungen und die Welt tragen zu können. 

Seit 2014 begleitet Dörte Frauen auf ihrem Weg zurück in ihre Verbindung mit sich selbst in Gruppen mit verschiedenen Themenschwerpunkten. In ihrem Wirken webt sie einen Pfad aus somatischer Bewegung, Neurowissenschaft, der heilenden Kraft der rhythmischen Natur, expressiver Kunst und Community Building, um die Seelenentfaltung jeder Frau behutsam zu begleiten.    

Dörte hat somatische Psychologie (USA) studiert, ist trauma-informierte Tanz/Bewegungstherapeutin, Registered Somatic Movement Educator (ISMETA) und Zyklus Mentorin (Red School). 

 

 

 

Die Embodiment Schule für Frauen

eröffnet körperverbundene und trauma-sensible Erfahrungsräume für Frauen, die ihre ganz eigene Power leben möchten.