Online Embodiment Gruppe
Oktober – Dezember 2026
Diese Embodiment Gruppe beschäftigt sich mit dem Thema Überlebens- und Schutzstrategien, Rollen und Masken und einem neuen Gefühl von Verbindung zu dir und dem Menschen hinter der Maske.
Denke für einen Moment zurück – wie musstest du in deiner Kindheit sein, um dich geliebt, verstanden, gesehen und geborgen zu fühlen?
Welche Rolle musstest du einnehmen?
Die Starke, die immer für alle da ist und alles schafft ohne Hilfe. Du bist niemanden zur Last gefallen und warst schon immer sehr selbstständig.
Oder
Die Nette, Verständnisvolle, immer mit einem Lächeln im Gesicht, die nie Bedürfnisse einfordert und Ja sagt, obwohl sie eigentlich Nein sagen möchte, was sie aber erst viel später bemerkt.
Oder
Die Unsichtbare, die sich fragt, warum sie nie gesehen wird von Menschen und ihre Meinung immer wieder runterschluckt, um niemanden zu verletzen und später wütend über sich selber ist.
Oder…
All diese Rollen, die sich in dir entwickelt haben, um Zugehörigkeit und Liebe zu empfinden, sind nicht DU. Sie sind Rollen, die bis heute bestimmen wie sich dein Leben anfühlt, wie du dich selbst wahrnehmen kannst, welches Bild du von dir selbst hast, wie sich Beziehungen zu anderen Menschen anfühlen, wie du für dich selbst einstehen kannst.
In dieser Embodiment Gruppe entdeckst du
– spezifische Rollen und Überlebensstrategien wie Kontrolle, Leistung, Anpassung oder Rückzug, die du angenommen hast
– Geschichten, die du dir selbst über dich erzählst, entstanden aus einem Gefühl von nicht zu genügen
– wie diese Überlebensstrategien und Geschichten in deinem Körper leben
– eine neue Verbindung zu dir selbst mit Mitgefühl für deine Geschichte statt Scham
– einige ganz wunderbaren Seiten an dir, die du in deiner Kindheit verstecken musstest
Überlebensstrategien sind im Körper gespeichert und können auch nur über den Körper integriert werden. Verstehen von Überlebensstrategien kann hilfreich sein, führt allerdings nicht zur Veränderung. Deshalb vertiefst du über 6 Wochen deine Verbindung zu deinem Körper und lernst die Sprache deines Körpers kennen, um dir selbst immer mehr zu vertrauen und dich sicher zu fühlen indem du spüren kannst, was du fühlst, denkst, brauchst.
Du lernst deine mobilisierende Kraft zu aktivieren, wenn du sie benötigst und in anderen Situationen innerlich ruhig und langsamer werden zu können.
Du erfährst, wie dich dein Körper durchs Leben trägt und wie du eine behutsamere Beziehung mit deinem Körper oder auch bestimmten Körperstellen aufbauen kannst, um dir selbst verständnisvoller begegnen zu können.
Sich selbst über den Körper zu erfahren, kann Angst machen. Präsent zu sein mit dem Körper kann am Anfang anstrengend sein. Sich auszudrücken über den Körper und gesehen zu werden, kann verletzlich sein.
Damit nichts davon überfordernd wird, ist der Kurs in einem langsamen Tempo aufgebaut und richtet sich immer nach der Gruppe. Jeder Kurs ist daher an die Gruppe angepasst und inhaltlich und im Tempo etwas unterschiedlich..
Der rote Faden in der Embodiment Gruppe ist ein spielerisches Sein, ein kreatives Ausprobieren und ein So sein können, wie du bist.
Ablauf der Embodiment Gruppe
In jedem Treffen gibt es Zeit für Austausch und Fragen. Der Inhalt der Gruppe ergibt sich aus den Bedürfnissen und Herausforderungen der Teilnehmerinnen.
Ein wichtiger Bestandteil ist die somatische Erforschung deiner Körperintelligenz und die kreative Integrierung von dem, was du über dich lernst. Du wirst über 6 Wochen durch einen Prozess begleitet, der dir zeigt wie du mit Hilfe von Atem, Bewegung, Selbstberührung und deiner Kreativität einen leichteren Zugang zu deiner inneren Welt erhältst und dadurch stimmige Entscheidungen für dich treffen kannst und besser auf deine Bedürfnisse eingehen sowie Bedürfnisse anderer Menschen stimmig vereinbaren kannst.
Teilnahme an der Embodiment Gruppe
Du brauchst keine Vorkenntnisse für die Teilnahme an der Gruppe. Voraussetzungen für die Gruppe sind Neugier und die Bereitschaft, dich kennenzulernen auf vielleicht ganz neue, ungewohnte Weise. Eine andere Voraussetzung ist, dass du eine Kamera hast, die du benutzen möchtest, um aktiv an der Gruppe teilzunehmen. Aktiv heißt nicht, dass du aktiv deine Stimme benutzt sondern präsent in der Gruppe bist und nur sprichst, wenn du das möchtest.
Es ist auch wichtig, dass du dir Raum für diese Erfahrung in deinem Alltag schaffst und möglichst zu jedem Treffen live dabei sein kannst.
Was bedeutet kreative Integrierung? Malen, schreiben, Collagen, bewegen, tönen…alles was dein Herz begehrt, um dich auszudrücken.
Der somatische Prozess ist tatsächlich ein Prozess und keine aneinander gereihten Nervensystem-regulierungs- oder Embodimentübungen. In dem Prozess bewegen wir uns manchmal sehr langsam und manchmal schneller und kraftvoller. Es gibt Momente der Stille, des Spürens und des Seins. Und es gibt Momente des Miteinanders. Es ist freie Bewegung, die sich intuitiv aus deinem Körper entwickelt und die dir Einsichten in die Geschichte deines Körpers schenken kann sowie ganz neue Impulse deine Kraft zu leben. Natürlich gibt es auch einen Teil, in dem wir Fragen und Anliegen besprechen.
Jede Teilnahmerin macht ihre ganz eigene Erfahrung in dieser Gruppe und nimmt für sich das mit, was sie gerade am meisten für ihr Leben und ihre persönliche Entwicklung braucht. Es ist kein Kurs, in dem es etwas zu erreichen gilt sondern eher das mit sich Sein geübt wird.
Anmeldung für die Embodiment Gruppe
Die Embodiment Gruppe findet immer dienstags vom 27.10.26 – 01.12.26 (insgesamt 6 Wochen) von 19 – 20:30 Uhr via Zoom statt. Die Treffen werden aufgezeichnet, eine aktive Teilnahme ist allerdings empfehlenswert.
Die Kursgebühr beträgt 290€ und kann in 2 Raten a 145€ bezahlt werden.
Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Frauen beschränkt.
Bei Interesse wird dir ein Fragebogen zugesandt, um einschätzen zu können, ob die Gruppe gut zu deinen momentanen Bedürfnissen und deinen Lebensrhythmus passt.
Über die Gruppenleiterin
Dörte’s Passion ist es, die Weisheit des Körper wieder spürbar zu machen, um die Kraft und die Kreativität, die jede Frau in sich trägt, auf authentische Art und Weise in ihre Beziehungen und die Welt tragen zu können.
Seit 2014 begleitet Dörte Frauen auf ihrem Weg zurück in ihre Verbindung mit sich selbst in Gruppen mit verschiedenen Themenschwerpunkten. In ihrem Wirken webt sie einen Pfad aus somatischer Bewegung, Neurowissenschaft, der heilenden Kraft der rhythmischen Natur, expressiver Kunst und Community Building, um die Seelenentfaltung jeder Frau behutsam zu begleiten.
Dörte hat somatische Psychologie (USA) studiert, ist trauma-informierte Tanz/Bewegungstherapeutin, Registered Somatic Movement Educator (ISMETA) und Zyklus Mentorin (Red School).